Curry

Curry für Kenner

Von „Curry“ zu sprechen ist gar nicht so einfach, denn die zahlreichen Bedeutungen stellen selbst den Variantenreichtum von „Nudeln“ in den Schatten. In Indien nennt man Curry Masala. Das sind Gewürz-mischungen, die vor allem im Süden und Südosten Asiens verbreitet sind. Sie basieren auf regionalen Gewürzen, die am besten frisch angeröstet und anschließend im Mörser zerstoßen werden. Es gibt unzählige regionale Varianten und in einigen Familien werden die Rezepte von Generation zu Generation weitergegeben. Diese Masalas bilden die Grundlage dessen, was man in weiten Teilen der Welt als Curry-Gerichte kennt: würzige Gerichte, ebenso variabel wie die Gewürze selbst, mal eintopfartig, mal mit, mal ohne Fleisch, mal mit Reis, mal mit Brot oder allem. In Europa werden die typisch asiatischen Gewürze aus nahe liegenden Gründen kaum frisch verwendet. Stattdessen nutzt man bereits geröstete Mischungen, Curry-Mischung oder Curry-Pulver genannt, die durchaus auch andere Zutaten enthalten. Curry-Blätter zum Beispiel, in Südindien und Sri Lanka extrem verbreitet, sind nur frisch zu gebrauchen und spielen daher in europäischen Curries keine Rolle. Deshalb enthält unsere englische Mischung auch Rosmarin, Oregano und Thymian! Die indische Mischung überzeugt mit einem kräftigen, leicht rauchigen Aroma und enthält natürlich typische Gewürze wie Kurkuma und Cumin. Das Thai-Curry hingegen haben wir speziell so konzipiert, dass man durch die Zugabe von Ingwer die Schärfe regulieren kann. Die Zutaten unserer Curries stammen alle aus kontrolliert biologischem Anbau. Sie werden stets in kleinen Mengen angeröstet, um ihre Frische zu garantieren.